Australian Cattle Dog

Australian Cattle Dog

Der Australian Cattle Dog, auch bekannt als Blue Heeler, gehört zu den geschätzten Hunderassen. Er ist ein verlässlicher Treib- und Hütehund und dazu ein treuer, loyal begleitender Gefährte.Sein kräftiger Körperbau und das markante Fellmuster verleihen ihm eine beeindruckende Erscheinung. Mit seinem Selbstbewusstsein und seiner Intelligenz ist er jedoch ein anspruchsvoller Hund, der erfahrenen Haltern gerecht wird.

Australian Cattle Dog - Profil

  • Charakter: Wachsam, Neugierig und Angenehm
  • Größe: Mittelgroß
  • Höhe: 46-51 cm
  • Gewicht: 15-22 kg
  • Lebenserwartung: 14-16 Jahre
  • Felltyp: Glatt, doppeltes Fell
  • Farbe: Blau, blau gescheckt oder blau gesprenkelt, mit oder ohne andere Markierungen; rot gesprenkelt
  • Besonderheiten: Bekannt für seine Ausdauer und Arbeitsfähigkeit
  • FCI-Gruppe: Teil der Gruppe der Hütehunde

 

Australian Cattle Dog - Besondere Eigenschaften

Der Australian Cattle Dog ist eine mittelgroße Hunderasse mit einer bemerkenswert kompakten und muskulösen Statur. Sein Fell ist glatt, kurz und von einer dichten Unterwolle geprägt. Was diesen Hund besonders auszeichnet, sind seine charakteristischen Fellfarben, die aufgrund eines Gendefekts auftreten. Diese Farben umfassen Blau gesprenkelt, Blau gefleckt, Rot gesprenkelt und Rot gefleckt. Bei der Geburt haben die Welpen in der Regel weißes Fell, manchmal sind bereits kaum sichtbare Flecken erkennbar. Die typischen Fellmuster entwickeln sich erst im Laufe der Zeit.

Der Australian Cattle Dog ist nicht nur körperlich kräftig, sondern auch außergewöhnlich intelligent, selbstbewusst, aufmerksam und mutig. Aufgrund seiner Züchtung weist er einen ausgeprägten Hüte- und Schutztrieb auf und zeigt ein starkes Pflichtbewusstsein. Sein Bedarf an Aktivität und Bewegung ist ebenfalls hoch, und er benötigt sinnvolle und abwechslungsreiche Beschäftigung, die seiner Intelligenz und seinem Bewegungsdrang gerecht wird. Zu den empfohlenen Aktivitäten gehören Intelligenzspiele, verschiedene Hundesportarten und Aufgaben im Bereich des Gehorsams und der Wachsamkeit. Darüber hinaus ist der Australian Cattle Dog aufgrund seiner Intelligenz und Freundlichkeit gut für die therapeutische Arbeit mit psychisch beeinträchtigten Menschen und die Suche und Rettung von Personen geeignet. Diese Rasse zeigt eine ausgeprägte Bindung zu ihren Besitzern und ist ein hervorragender Begleiter beim Radfahren und Joggen. Wenn sie gut trainiert sind, können sie ausgedehnte Laufeinheiten genießen. In einer familiären Umgebung integriert sich der Australian Cattle Dog gut in das Rudel und nimmt gerne an gemeinsamen Aktivitäten teil. Er kann jedoch dazu neigen, eine enge Bindung zu einer einzelnen Person in der Familie zu entwickeln und zeigt ein natürliches Schutzverhalten gegenüber Fremden. Eine solide Erziehung mit klaren Grenzen und Respekt ist entscheidend, um eventuelle Verhaltensprobleme zu verhindern.

Australian Cattle Dog - Was ist bei der Ernährung zu beachten?

Der Australian Cattle Dog ist ein unkomplizierter Esser mit normalen Nahrungsansprüchen, obwohl die Rasse als „verfressen“ gilt. Es ist wichtig, die tägliche Futtermenge an die individuelle körperliche Verfassung und die Aktivitäten des Hundes anzupassen. Ein ausgewachsener Australian Cattle Dog wiegt in der Regel etwa 20 Kilogramm, während ein vier Monate alter Welpe etwa die Hälfte seines Endgewichts erreicht. Die richtige Ernährung sollte bereits im Welpenalter beginnen und sich während des Jugendalters und im Erwachsenenalter fortsetzen.

Da der Australian Cattle Dog von Natur aus ein Raubtier ist und einen hohen Energiebedarf hat, sollte sein Futter von hoher Qualität sein und hauptsächlich aus Fleisch bestehen. Es sollte alle erforderlichen Nährstoffe und Vitamine enthalten. Es ist wichtig, keine Essensreste, Knochen, fetthaltigen Lebensmittel oder Süßigkeiten zu verfüttern. Gutes Hundefutter enthält keine Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Allergene oder Füllstoffe. Gelegentliche Trockenkauartikel wie Rinderziemen, Rinderohren und Pansen können eine schmackhafte Abwechslung bieten und gleichzeitig das Gebiss und die Kaumuskulatur stärken. Hundeleckerlis sind beliebt und können bei der Hundeerziehung und Motivation des Hundes helfen. Es ist jedoch wichtig, hochwertige Produkte auszuwählen und sie in Maßen zu verwenden. Stelle sicher, dass dein Hund immer Zugang zu frischem Wasser hat.

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Australian Cattle Dog - Gesundheit und Pflege

Der Australian Cattle Dog hat ein pflegeleichtes, kurzhaariges und wetterfestes Fell, das nur mäßige und einfache Pflege erfordert. In der Regel genügt es, das Fell einmal pro Woche zu bürsten. Während des Fellwechsels, der etwa 1- bis 2-mal im Jahr auftritt, kann man überschüssige Haare entfernen, indem man den Hund mehrmals pro Woche bürstet. Gelegentliches Waschen mit einem speziellen Shampoo nach dem Schwimmen hilft, unangenehme Gerüche zu beseitigen, und das Fell trocknet schneller. Die Krallen des Hundes sollten regelmäßig gepflegt werden, und wenn sie sich nicht natürlich abnutzen, können sie mit einer speziellen Schere gekürzt werden, wobei darauf zu achten ist, nicht zu tief zu schneiden. Die Pflege der Augen und Ohren sollte ebenfalls regelmäßig erfolgen, um Schmutz zu entfernen. Veränderungen auf der Haut wie Flecken, Schorf oder Blut können auf Krankheiten oder Parasiten hinweisen und erfordern eine tierärztliche Behandlung.

Bei Australian Cattle Dogs können auch erblich bedingte Erkrankungen auftreten, die mit ihrer Fellfarbe zusammenhängen. Weiße Fellträger sind oft taub, aufgrund fehlender Farbpigmentzellen im Innenohr. Einige Hunde können an Augenerkrankungen wie der Linsenluxation (PLL) leiden, die Grauen Star und bei Nichtbehandlung die Erblindung verursachen kann. Weitere mögliche Krankheiten sind Nervenerkrankungen, Polioencephalomyelopathie, Skelett-Hyperthyreose (DISH) und Spondylose.

Australian Cattle Dog - Herkunft & Geschichte

Die Ursprünge des Australian Cattle Dogs gehen auf die frühen australischen Siedler zurück, die diesen Rassehund besonders schätzten, um große Rinderherden zu treiben. Im Jahr 1830 brachte der Rinderzüchter Thomas Hall blau gemusterte Arbeitshunde aus Nordengland nach Australien, die als Drover Dogs bekannt waren. Thomas Hall begann mit gezielten Kreuzungen und kombinierte diese Hunde mit einheimischen Dingos, um eine neue Rasse namens Hall’s Heeler zu schaffen. Im Laufe der Zeit wurden auch Gene von Bullterriern, Kelpies und Dalmatinern in die Zucht einbezogen.

Das Ergebnis war ein äußerst widerstandsfähiger und agiler Arbeitshund, der in der Lage war, halbwilde Rinderherden über weite Strecken in Australien zu treiben, selbst unter den widrigsten klimatischen und landschaftlichen Bedingungen. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Australian Cattle Dog zu der bedeutendsten Treibhunderasse des australischen Kontinents. Erstmals nahm die blaue Variante (Blue Merle) im Jahr 1897 an einer Ausstellung teil, und 1903 wurde der erste Rassestandard von dem Züchter Robert Kaleski festgelegt.

Fazit

Insgesamt erfordert die Pflege des Australian Cattle Dogs einfache Fellpflege sowie regelmäßige Kontrolle von Krallen, Augen und Ohren. Es ist wichtig, auf erbliche Gesundheitsprobleme zu achten und genetische Tests in Betracht zu ziehen. Diese Rasse benötigt viel Bewegung und Platz, idealerweise in einem ländlichen Umfeld. Die Pflege und Aufmerksamkeit, die sie erhalten, wird mit ihrer Treue und Liebe belohnt.

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Australian Cattle Dog - Das passende Zubehör

Um sicherzustellen, dass dein geliebtes Rudelmitglied sich in seinem Zuhause wohlfühlt, sind einige wichtige Vorbereitungen zu treffen. Dazu gehören geeignete Futternäpfe und Wasserschalen, um seinen Futter- und Trinkbedarf zu decken. Ein passendes Hundeleine ist entscheidend für angenehme und schmerzfreie Spaziergänge. Außerdem sollte ein gemütlicher Ruheplatz mit einer Decke oder einem Hundebett zur Verfügung stehen, an einem Ort, an dem es nicht zieht und wo der Hund alles im Blick hat. Oft sucht sich der Hund selbst seinen Lieblingsplatz aus.

Für Unterhaltung und zur Vermeidung von Langeweile sind artgerechte Spielzeuge unerlässlich. Es ist auch ratsam, eine Hundetransportbox oder eine Sicherheitsvorrichtung für Autofahrten zu haben, um die Sicherheit des Hundes zu gewährleisten. Eine ausreichende Bewegung ist entscheidend für die artgerechte Haltung eines Australian Cattle Dogs. Am meisten Spaß macht das in der freien Natur, daher ist ein ländliches Haus mit Garten einer kleinen Stadtwohnung vorzuziehen.

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