Wie viel Wasser braucht ein Hund?

Wie viel Wasser braucht ein Hund?

Wasser ist das Lebenselixier, das alles am Laufen hält – nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere tierischen Begleiter. Besonders für Hunde ist die ausreichende Versorgung mit Wasser von essenzieller Bedeutung, um gesund und vital zu bleiben. Doch wie viel Wasser braucht ein Hund wirklich und welche Faktoren beeinflussen seinen täglichen Wasserbedarf?

Vom Futter über das Gewicht bis hin zur Aktivität – viele Elemente spielen eine Rolle dabei, wie viel Wasser ein Hund benötigt. Gerade in den heißen Monaten ist es entscheidend, ein Auge darauf zu haben, dass unsere vierbeinigen Freunde nicht dehydrieren. Dabei gibt es ein paar einfache Tricks und Faustregeln, die helfen können, den Wasserbedarf eines Hundes besser zu verstehen und zu managen.

Inhalt: Wie viel Wasser braucht ein Hund?

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Wasser: Das Fundament des Lebens auf unserem Planeten

Wasser ist das Element, das das Leben auf der Erde ermöglicht und erhält. Es ist die am häufigsten vorkommende Substanz auf unserem Planeten und bedeckt etwa 71% der Erdoberfläche. Doch seine Bedeutung geht weit über die reine Quantität hinaus. Wasser ist der Hauptbestandteil aller lebenden Organismen und macht bei vielen Lebewesen, einschließlich des Menschen und unserer Hunde, den größten Teil des Körpergewichts aus.

Wasser hat einzigartige physikalische und chemische Eigenschaften, die es zum idealen Lösungsmittel machen und es in zahlreichen biologischen Prozessen unverzichtbar machen. Es hilft, Nährstoffe und Abfallprodukte zu transportieren, reguliert die Körpertemperatur durch Schwitzen und Verdunstung und ermöglicht biochemische Reaktionen in Zellen und Geweben. Darüber hinaus wirkt Wasser als Schmiermittel in Gelenken und schützt empfindliche Gewebe wie das Gehirn und die Augen.

Die Bedeutung von Wasser ist auch in seiner Rolle als Ressource von unschätzbarem Wert für alle Ökosysteme zu sehen. Es prägt das Klima, formt Landschaften und bietet Lebensraum für eine immense Vielfalt an Organismen. Kurz gesagt, ohne Wasser wäre das Leben, wie wir es kennen, nicht möglich. Ausreichend Gründe, sich einmal genauer damit zu beschäftigen.

Die Bedeutung ausreichender Wasseraufnahme für Hunde

Wie wichtig das Trinken für Hunde ist, zeigt sich besonders an heißen Tagen oder bei hoher körperlicher Aktivität. Wasser spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Körpertemperatur, der Verdauung und dem allgemeinen Wohlbefinden deines Hundes. Besonders an heißen Tagen ist es wichtig, den Wasserhaushalt deines Hundes im Auge zu behalten, um Dehydration zu vermeiden.

Siehe auch: Hund abkühlen bei Hitze

Wassermenge richtig berechnen

Um für jeden Hund die richtige Wassermenge zu ermitteln, hilft eine einfache Faustregel. Pro Kilogramm Körpergewicht des Hundes sollte er etwa 60 bis 100 ml Wasser am Tag trinken. Bei einem Körpergewicht von 12 kg sollte der Hund also zwischen 720 ml und 1,2 Litern trinken. Bei 24 kg sind es demnach schon zwischen 1,44 Litern und 2,4 Litern. Die Formel ist denkbar einfach, doch zur Sicherheit noch mal schriftlich:

  • 0,06 l × 12 kg = 0,72 l
  • 0,10 l × 12 kg = 1,2 l

Diese Berechnung hilft sicherzustellen, dass dein Hund genügend Wasser bekommt, um gesund und aktiv zu bleiben, besonders bei hohen Temperaturen oder intensiver Bewegung.

Kann man Hunden zu viel Wasser anbieten?

Im Allgemeinen trinken Hunde nur so viel Wasser, wie sie benötigen, um ihren Durst zu stillen. Es ist unwahrscheinlich, dass ein gesunder Hund zu viel Wasser trinkt, auch wenn ihm ständig frisches Wasser zur Verfügung steht. Es gibt seltene Fälle von Wasservergiftung (Hyponatriämie), die jedoch meist durch besondere Umstände wie exzessives Spielen im Wasser verursacht werden. Solange deinem Hund jederzeit sauberes Wasser zur Verfügung steht, reguliert er seine Wasseraufnahme in der Regel selbstständig und es kann ihm nicht zu viel Wasser angeboten werden.

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Wassernapf immer sauber halten

Damit Hunde genug trinken, muss genug Wasser zur Verfügung stehen – und das sollte immer sauber und keimfrei sein. Wer regelmäßig, am besten täglich ausspült und frisch befüllt, muss sich keine Sorgen machen. Für Faule und vergessliche gibt es natürlich auch eine Lösung: Trinkbrunnen für Hunde.

Diese bieten dem Hund immer frisches Wasser an, wann immer er es möchte. Zudem können die hochwertigen Trinkbrunnen das sich bereits im Kreislauf befindliche Wasser filtern, bevor es wieder zum Trinken angeboten wird. So bleibt es relativ sauber und frisch. Doch auch diese Trinkbrunnen müssen selbstverständlich ab und an gereinigt werden.

Wasser unterwegs nicht vergessen!

Viele Hundehalter lassen ihre Hunde unterwegs aus Pfützen oder Bächen trinken, und meistens ist das auch kein großes Thema. Fließwasser in Bächen ist in der Regel unbedenklicher als stehendes Wasser in Pfützen, da es weniger wahrscheinlich verunreinigt ist. Dennoch kann es sinnvoll sein, darauf zu achten, wo genau der Hund trinkt – insbesondere, wenn in der Nähe Felder sind, auf denen kürzlich Gülle ausgebracht wurde.

Bei längeren Touren oder an heißen Sommertagen ist es jedenfalls keine schlechte Idee, frisches Wasser für deinen Hund mitzunehmen. Ein tragbarer Wassernapf und eine Flasche mit frischem Wasser sind ideal, um sicherzustellen, dass dein Hund jederzeit Zugang zu sauberem Wasser hat. Im Notfall kannst du auch dein eigenes Trinkwasser mit deinem Hund teilen, solange es frei von Zucker und anderen Zusätzen ist.

Regelmäßige Pausen und Wasserangebote helfen, den Wasserhaushalt deines Hundes auf einem gesunden Niveau zu halten und Dehydration zu vermeiden. So bleibt dein Vierbeiner gesund und munter, egal ob ihr zuhause oder unterwegs seid.

Der Einfluss von Futter auf die Trinkmenge

Da Trockenfutter, wie der Name verdeutlicht, ziemlich trocken ist, braucht der Hundekörper mehr Wasser, um es zu verdauen. Umgekehrt ist es natürlich beim Nassfutter. Dieses enthält viel Wasser und hilft besonders an heißen Tagen den Wasserhaushalt deines Hundes auf einem gesunden Level zu halten.

Ein Trick fürs Trockenfutter gibt es jedoch. Mit Wasser vermischt weichen die trockenen Kroketten auf und speichern die Feuchtigkeit. Dadurch nimmt der Hund nicht nur mehr Wasser zu sich, das Trockenfutter ist auch einfacher zu verdauen und kann nicht mehr im Magen aufquellen, da das schon vor dem Futtern passiert ist.

Dehydration beim Hund erkennen

Die Dehydration von Mensch und Tier ist eine der größten Gefahren bei heißen Temperaturen. Dabei bedeutet Dehydration nichts anderes, als das der Körper ausgetrocknet ist – zu wenig Wasser wurde getrunken! Und das passiert schneller und häufiger als gedacht.

Wir Menschen erkennen die ersten Anzeichen für eine Dehydration an den leichten Kopfschmerzen, die ohne Flüssigkeit immer stärker werden. Hunden geht es vermutlich genau so, doch sie können es schlecht kommunizieren. Fehlende Energie und Trägheit sind meist erste Hinweise.

Um zu testen, ob dem Hund Flüssigkeit fehlt, gibt es zum Glück einen einfachen Test, der sogenannte Hautfaltentest:

Ziehe die Nackenhaut etwas nach oben und lasse sie wieder los. Im Normalfall sollte die Nackenhaut direkt zurückfallen und aussehen wie zuvor. Bei einer Dehydration jedoch braucht die Haut länger. Sollte diese Rückbildung länger als zwei Sekunden dauern, braucht der Hund Wasser und einen Tierarzt. Da eine unbehandelte Dehydration durchaus zum Tod führen kann, sollte sie ernst genommen werden!

Fazit

Wer seinen Hund vielleicht schon länger kennt, der kennt auch seine Gewohnheiten. Viele Hundehalter erkennen sofort, wenn sich der liebste Vierbeiner plötzlich anders verhält, weniger frisst oder eben zu wenig trinkt. Doch auch erfahrenen Hundekennern kann es passieren, eben wie uns Menschen auch. Daher ist es wichtig, sich immer gegenseitig zu erinnern, genug zu trinken – ganz besonders an heißen Sommertagen! Hunde trinken in der Regel genug, wenn sie denn ausreichend Wasser zur Verfügung haben – zu Hause wie unterwegs! Sorge also immer dafür, dass ein Vierbeiner ausreichen sauberes Wasser zur Verfügung hat und biete es ihm auf Touren aktiv an. So sollten auch die wirklich heißen Sommerzeit gut überstanden werden.

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