Shiba Inu

Shiba Inu

Der Shiba Inu ist von den sechs japanischen Hunderassen der kleinste. Die Tiere haben einen einzigartigen Charakter und sind aufgrund ihres eleganten Auftretens sehr beliebte Hunde. Die uralte Hunderasse war bis vor wenigen Jahren in Europa noch wenig bekannt. Heute gehört der Shiba Inu zu den Modehunden, auch wenn seine Handhabung aufgrund seiner Nähe zum Wolf nicht ganz so einfach ist wie man bei seinem süßen Äußeren glauben mag.

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Shiba Inu - Profil

  • Charakter: Treu, intelligent, lebhaft, selbstbewusst, anhänglich
  • Größe: Klein
  • Höhe: 37-40 cm
  • Gewicht: 8-10 kg
  • Lebenserwartung: 12-15 Jahre
  • Felltyp: Mittellang mit viel Unterwolle, an der Rute etwas längeres und abstehendes Haar
  • Farbe: Rot, Schwarzloh, Sesam, Schwarz-Sesam, Rot-Sesam
  • Besonderheiten: Starke genetische Übereinstimmung mit Wölfen, urtümliche Rasse
  • FCI-Gruppe: Spitze und Hunde vom Urtyp, Asiatische Spitze und verwandte Rassen

Shiba Inu - Besondere Eigenschaften

Der Shiba Inu ist ein scharfsinniger und charakterstarker Hund, der sich seinem Halter niemals vollumfänglich unterwirft. Er ist ein äußerst lebhafter, unternehmungslustiger, anhänglicher und mutiger Hund. Der Shiba ruht in sich und bellt sehr selten. Er kann jedoch mit vielen verschiedenen Lauten komplex kommunizieren. Er kann sich gut alleine beschäftigen und will nicht den ganzen Tag verhätschelt werden. Zu jeder Zeit freundlich und friedlich kommt der Shiba nur dann, wenn er gerade Lust dazu hat. Herrisches Rufen beeindruckt den kleinen Spitz nur wenig. Sein Drang, das Rudel zu dominieren und nur einem Zweibeiner zu folgen, der die Führung in den Augen des Shiba auch verdient hat, macht ein ebenso willensstarken und charakterfesten Halter notwendig. Dieser sollte die Erziehung sehr konsequent betreiben und ein gutes Gespür für die Eigenheiten seines Begleiters entwickeln. An andere Haustiere muss der Shiba bereits im Welpenalter gewöhnt werden, liebt er doch sein eigenes Reich und seine Unabhängigkeit.

Shiba Inu - Was ist bei der Ernährung zu beachten?

Bei der Ernährung des Shiba Inus gibt es kaum wichtige Regeln. Wie bei jedem Hund steht die ausgewogene und natürliche Ernährung im Mittelpunkt. Tendenziell sollte das Futter eher proteinreich mit hohem Fleischanteil sein. So sollte man sich in der Futtermenge an Alter, Gewicht und Aktivität des Hundes orientieren. Der Shiba neigt nicht zu Übergewicht – umso mehr sollte man eine Überfütterung vermeiden. Ansonsten ist die Ernährung des Shiba Inus problemlos.

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Shiba Inu - Gesundheit und Pflege

Das Fell des Shiba benötigt ein wenig mehr Aufmerksamkeit. Er verliert seine Unterwolle zweimal im Jahr und sollte generell aber insbesondere während des Fellwechsels mehrmals die Woche gekämmt werden. Der Fellwechsel dauert etwa 2-4 Wochen und geht mit einem starken Haarverlust einher. Bei hohen Temperaturen neigt der Hund durch sein dichtes Fell zu Überhitzung, weshalb im Hochsommer zu große Anstrengungen vermieden werden sollten. Ansonsten gilt der Shiba Inu als ein sehr pflegeleichtes und sauberes Tier, das sich auch selbstständig um seine Körperpflege kümmert, wo dies möglich ist. Eine Besonderheit ist auch, dass der Shiba selbst mit nassem Fell nicht nach Hund riecht.

Der Shiba Inu hat, sofern keine Inzucht vorliegt, keine rassentypischen Erkrankungen. Bei ordnungsgemäßer Fütterung und guter Zucht hat ihr kleiner Vierbeiner normalerweise kaum gesundheitliche Probleme. Mit 12-15 Jahren ist die Lebenserwartung der kleinen Japaner relativ hoch.

Shiba Inu - Herkunft & Geschichte

Der Shiba Inu ist eine uralte japanische Hunderasse und hat eine große Nähe zum Wolf. Shiba lässt sich mit klein und Inu mit Hund übersetzen. Shiba Inu – der kleine Hund. Die historischen Shiba waren jedoch noch kleiner und kurzbeiniger als die heutigen Hunde. Ihr Lebensraum war die bergige Gegend am japanischen Meer. Sie waren in Japan sehr beliebt als Hofhunde und bei der Jagd auf Kleinwild. Durch die Kreuzung mit anderen Hunden ist der reinrassige Shiba fast ausgestorben, bis sich 1928 Jäger und Intellektuelle für die Erhaltung der reinrassigen Shiba Inus einsetzten. 1937 wurden die kleinen zum „Naturdenkmal“ erklärt, worauf die Rasse bis zur heutigen makellosen Form gezüchtet wurde.

Shiba Inu - Das passende Zubehör

Der Shiba Inu hat in der Regel kein Interesse an Hundespielzeug und ist am liebsten auf ausgiebigen Spaziergängen in der Natur unterwegs. Dafür kann eine lange Schleppleine durchaus sinnvoll sein, damit man den Hund einerseits laufen lassen kann, andererseits aber auch seinen Jagdtrieb unter Kontrolle hat. Außerdem ist es wichtig, dem Hund einen eigenen Rückzugsort bereitzustellen. Ideal ist auch ein großer eingezäunter Garten als Auslauf für den Hund. Um den Spaziergang kommst du jedoch trotzdem nicht vorbei.

Fazit

Der Shiba Inu ist ein intelligenter und charakterstarker Hund, der sich durch sein unabhängiges Wesen und seine Nähe zum Wolf auszeichnet. Diese uralte japanische Rasse erfordert eine konsequente Erziehung und einen willensstarken Halter. Der Shiba ist pflegeleicht, sofern das dichte Fell regelmäßig gebürstet wird. Mit einer Lebenserwartung von 12-15 Jahren und wenigen gesundheitlichen Problemen ist er ein langlebiger Begleiter. Seine Vorliebe für ausgedehnte Spaziergänge und sein geringer Bedarf an Spielzeug machen ihn zu einem idealen Hund für aktive Menschen, die ihm einen eigenen Rückzugsort bieten können.

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